3.2219
REGLEMENT
über die Besteuerung der indirekten Teilliquidation
und Transponierung
(vom 18. Dezember 2007 [1] ; Stand am 1. Januar 2008)
Der Regierungsrat des Kantons Uri,
gestützt auf Artikel 141 Absatz 3 des Gesetzes vom 17. Mai 1992 über die direkten Steuern im Kanton Uri (StG) [2] und Artikel 72f des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) [3] ,
beschliesst:
1 Als Ertrag aus beweglichem Vermögen im Sinne von Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe c StG gilt auch Vermögensertrag im Sinne von Artikel 7a Absatz 1 Buchstabe a und b StHG.
2 Ausgeschüttete Substanz nach Artikel 7a Absatz 1 Buchstabe a in fine StHG wird bei der Verkäuferin oder beim Verkäufer gegebenenfalls im Verfahren nach Artikel 186 ff. StG nachträglich besteuert.
3 Der Begriff der Mitwirkung richtet sich nach Artikel 7a Absatz 2 StHG.
4 Artikel 7a Absatz 1 Buchstabe a StHG gilt auch für noch nicht rechtskräftige Veranlagungen der in den Steuerjahren ab 2001 erzielten Erträge.
Dieses Reglement tritt auf den 1. Januar 2008 in Kraft.
Im Namen des Regierungsrats
Der Landammann: Dr. Markus Stadler
Der Kanzleidirektor: Dr. Peter Huber